Cartest-Ergebnisse

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Mit dem Programm Cartest 4.5 wurden mit freundlicher Genehmigung nachfolgende Bildschirmkopien erstellt.
Das Programm bietet viele Einstellmöglichkeiten und man kann durch Verändern der Parameter auch experimentieren und die Auswirkungen von Tunigmaßnahmen oder Umrüstungen auf andere Räder oder Reifen schon mal theoristisch berechnen. Eine Tabelle mit den Daten für die Corrado-Modelle kann man hier unten auf der Seite herunterladen. Es sind auch einige Rennstrecken wie z.B. die Nordschleife integriert. Eine verbesserte, kostenpflichtige Windows-Version von Cartest gibt es alternativ beim Hersteller.

Der Corrado 2.0 hat, dank einem für die PS-Leistung relativ großem Hubraum und geringem Gewicht, im Vergleich zu heutigen Autos, die oft 120 PS nur kleinen Motoren mittels Aufladung erzielen, erstaunlich gute Fahrleistungen und das bei sehr motorfreundlichem Drehzahlen. Das max. Drehmoment steht schon bei 3200 U/min zur Verfügung.

Der Corrado 16V 2.0 entspricht dem 2.0 mit Leistungserhöhung mittels 4-Ventiltechnik.
Der 16V braucht, wie die meisten Mehrventiler höhere Drehzahlen. Das max. Drehmoment liegt erst bei 4400 U/min an, deshalb ist der 16V nicht so sehr für schaltfaule Fahrer geeignet.

Der Corrado G60 ist der klassische und am meisten hergestellte Corrado-Motor. Aus nur 1.8 Liter Hubraum 160 PS war beim Erscheinen des G60 schon eine technisch beachtete Leistung. Hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen sowie die Art der Leistungsentfaltung, man vergleicht den G60 oft mit einem 2.5 Liter Saugmotor, ergeben zusammen mit dem technisch einmaligen Spirallader eine Kombination, die nach wie vor viele Fans hat. Die Streuung der Motorleistung ist bei den G60 relativ groß, was sich auch in den Testergebnissen niederschlägt. Von 0-100 km/ h wurden beispielsweise Unterschiede von über 1 Sekunde gemessen.

Der Corrado VR6 in der 2.9-Liter-Ausführung hat den Corrado geadelt.
Nicht nur die nüchternen Messwerte überzeugen, sondern auch das Fahrgefühl ist Klasse. Ein Motor, der einem zum Genießer werden lässt. Mit dem VR6 legt man leicht alle Hektik ab - weil man könnte ja, wenn man wollte. :-)

Die Tuningstufe 65b von Hartmann verspricht für den VR6 ca. 215 PS und 247 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Am wichtigsten ist aber die thermische Entlastung durch den Fächerkrümmer und die Drehmomentsteigerung um 31 Nm auf 276 Nm bei 4200 U/min. So motorisiert hat man genug Reserven.